Programm  

 
 

Konzert abgesagt

Beyond Borders
Amine M'Raihi (oud)
Hamza M'Raihi (qanun)
Baiju Bhatt (violine)
Feat. Veronika Stalder (vocal)


DO, 29. Oktober 2020, 20:00
Mahogany Hall, Klösterlistutz, Bern
Reservationen können Sie über die Menueleiste links eintragen. Merci!
Abendkasse ab 19:15 / Eintritt 30.- (ermässigt Mahogany 25.- / MdW 20.-)

Ermässigung 20.- für GönnerInnen Musik der Welt / Kulturlegi / Studenten/innen mit Ausweis / Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre
Ermässigung 25.- für GönnerInnen Mahogany Hall


Beyond Borders - ein wahrhaft grenzüberschreitendes Projekt virtuoser Musiker aus Tunesien und der Schweiz. Das Konzert in Bern findet in spezieller Formation mit der Sängerin Veronika Stalder statt, deren sinnliche Stimme das dynamische Spiel der Instrumentalisten wunderbar ergänzt.

Amine und Hamza M’Raihi (Tunesien) sind bereits in ihrer Kindheit in die arabische Musik eingetaucht und haben seither eine stupende Meisterschaft auf ihren Instrumenten erreicht. Offen für musikalische Begegnungen auf hohem Niveau führen sie die Oud-Laute und die Qanun-Zither auf neues Terrain und bespielen mit Musikern aus dem Jazz, dem Flamenco und den klassischen Traditionen Europas, Irans und Indiens die Bühnen der Welt. Stationen auf ihrem Weg sind die Oper in Kairo, das Medina Theater in Beirut, das Arab World Music Institut Paris, das Montreux Jazzfestival, Afropfingsten Winterthur und viele weitere Konzerthäuser und Festivals von Marokko bis Korea. Die beiden Brüder leben heute in ihrer Wahlheimat Schweiz als Musiker und praktizierende Ärzte in der Romandie. 2012 waren sie erstmals in unserer Konzertreihe zu Gast.

Der Violinist Baiju Bhatt, Sohn des Sitarvirtuosen Krishna Bhatt, entstammt einerseits einer alten Musikerfamilie Rajasthans, ist andererseits in der Schweiz aufgewachsen und studierte an der Musikhochschule Lausanne mit Mario Forte und auch in Meisterkursen von Didier Lockwood und Jean Luc Ponty. Zuhause im Jazz, im Swing Manouche, in der Musik Indiens und Irlands konzertierte er unter anderem an den Jazzfestivals von Montreux, Cully, Torino, Karthago, am Paleo Festival, Saptak Festival in Ahmedabad, in Iran, der Omsk Philharmonie und weiteren Konzertsälen der Welt. Musiker mit Leib und Seele spielt er die Violine mit einer Leichtigkeit und Inspiration, der keine Grenzen gesetzt scheinen.

Auch die Sängerin Veronika Stalder liebt das Überwinden musikalischer Grenzen. Ihre Seele fühlt sich sowohl im Jazz, in der Folksmusik Irlands und Armeniens wie in den Rhythmen und Klänge des Afrikanischen Kontinents zuhause. Mit ihrer Formation Ndiigo u.a. mit dem Koraspieler Moussa Cissokho tourt sie von Europa bis Senegal und mit dem Authentic Light Orchestra und Musikern aus der Schweiz, Armenien, Russland, Deutschland und Kazakhstan sang sie seit 2009 in über 70 Konzerte, u.a. im Kreml vor 4000 ZuhörerInnen. 2014 gewann das Ensemble den Armvision Contest Armenia und 2016 den Russian World Music Award. 2017 wirkte Veronika Stalder mit Serj Tankian beim Soundtrack des Films “The Promise” von Terry George mit. Mit ihrer berührenden und virtuosen Gesangsstimme malt sie Traumbilder aus der schöpferischen Tiefe. So gilt ihre Leidenschaft auch der Improvisation, die sie mit spielerischer Leichtigkeit beherrscht.

The Band Beyond Borders - feat. Veronika Stalder
The Band Beyond Borders - feat. Veronika Stalder
 

 

Konzert abgesagt

POROK KARPO - Tibet/CH
Loten Namling (voc, dranyen)
Vera Kooper (piano)
Phillip Moll (bass)
Muso Stamm (drums)


Do., 12. November 2020, 20:00
Mahogany Hall, Klösterlistutz, Bern

Abendkasse ab 19:15 / Eintritt 30.-
Ermässigung 20.- GönnerInnen Musik der Welt / Kulturlegi / Studenten/innen mit Ausweis / Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre
Ermässigung 25.- für GönnerInnen Mahogany Hall


Eine Konzertreihe mit dem Titel “Musik der Welt” ist zur Zeit, wie das Kulturleben allgemein, mit vielen Hindernissen belegt. Die angekündigten MusikerInnen aus Spanien haben den Sprung in die Schweiz nicht geschafft. Aktuell wird der tibetische Sänger Loten Namling mit einer Neuformation seiner Band Porok Karpo zu hören sein.

Musik ist die universellste und oft auch berührendste Sprache, die uns gegeben ist. Spielend kann sie Tiefen erreichen, wo Worte versagen. Sie ist Ausdruck unserer Identität, ist in alten Kulturen Trägerin der Geschichte und im aktuelle Zeitgeschehen manchmal Ausdruck der Hoffnung oder des Widerstandes. In den Liedern von Loten Namling schwingt all dies mit. Seine kräftige Stimme besingt die Schönheit des tibetischen Nomadenlebens, die spirituelle Reife eines alten Volkes und die Kraft und manchmal die Agonie von einem nunmehr 70 Jahre dauernden Widerstand gegen die Besetzung und Annexion Tibets durch die Volksrepublik China. So ist sie nicht nur die Stimme eines einzelnen, sondern auch des tibetischen Volkes und dessen Recht auf Selbstbestimmung, das nicht durch wirtschaftlichen Opportunis­mus und Machtpolitik zur Seite gewischt werden darf.

Loten Namling ist im indischen Exil geboren und durfte Tibet nie betreten, wuchs aber umgeben vom kulturellen Reichtum seiner Heimatkultur im 1964 vom Dalai Lama gegründeten Tibetan Children Village in Dharamsala auf. Seit über 30 Jahren ist er auch staatenloser Berner und eine prägnante Stimme in der hiesigen Kulturszene. So sammelte er vor sechs Jahren namhafte Musiker um sich und gründete die Gruppe Porok Karpo (weisser Rabe). Ihre Aufnahme “Behind the Two Mountains” fand nicht nur hier grossen Anklang, sondern auch den Weg zurück über das Himalayamassiv nach Tibet und wird dort unter persönlichen Risiken und Umgehung der chinesischen Firewall tausendfach gehört.

Am 12. November hören wir Porok Karpo erstmals in einer neuen Formation. Man darf gespannt sein. Neben den alten Mitstreitern Muso Stamm und Philipp Moll ist neu auch eine Frau dabei. Die junge, klassische Pianistin Vera Kooper studierte in Den Haag, Salzburg, Paris, Bergamo und Basel und ist sowohl als Solistin wie auch mit ihrem Trio eine weltweit gefragte Konzertpianistin. Am Bass spielt Philipp Moll. Wenn er nicht mit seinem Alpinjazz-Trio Jütz unterwegs ist, dann begleitet er meist namhafte MusikerInnen vom Cully Jazz Festival bis in die Royal Albert Hall. Muso Stamm, Drummer u.a. bei Trummer, unterlegt die Rhythmen und verleiht den Songs ihren Drive.

CD Between the two mountains - mit Loten Namling / Patrick Lerjen / Mik Keusen / Philipp Moll / Muso Stamm
Porok Karpo - Gang Chenpa
Porok Karpo - This is how it is
 

 

Tournée abgesagt

LAS MIGAS - Flamenco femenino

Marta Robles (guit, voc)
Alicia Grillo (guit, voc)
Roser Loscos (viol)
Bego Salazar (voc)


Do., 12. November 2020, 20:00
Mahogany Hall, Klösterlistutz, Bern

Abendkasse ab 19:15 / Eintritt 35.-
Ermässigung 25.- GönnerInnen Musik der Welt / Kulturlegi / Studenten/innen mit Ausweis / Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre
Ermässigung 30.- für GönnerInnen Mahogany Hall


Las Migas sind der Beweis, dass beim Flamenco nicht nur der Tanz, sondern auch die Musik weiblich sein kann. Die Musikerinnen von Las Migas bringen einen virtuos beschwingten und doch innig rauhen Flamencopop auf die Bühne.

Beim Flamenco haben Frauen meist die Rolle der Tänzerinnen, manchmal der Sängerinnen, den Ton geben sie eher selten an und die Instrumente sind fest in Männerhand. Mit Marta Robles (guit, voc), Alicia Grillo (Guit, voc), Roser Loscos (viol) und Bego Salazar (voc) setzt sich das Quartett ausschließlich aus Frauen zusammen. Das allein ist es aber nicht, was ihren Flamenco so frisch klingen lässt.

Die in Barcelona lebenden Musikerinnen aus Andalusien und Katalonien bringen zwei Gitarren, eine Geige, eine Cajón, außergewöhnliche Stimmen und ihre gesammelten Erfahrungen in die Musik ein. Marta, Roser und Alicia kommen vom Flamenco und der klassischen Gitarre, Bego von Fado, Jazz und Habaneras. Diese unterschiedliche Herkunft, die sie auf unterschwellige Weise durchschimmern lassen sowie die Mischung zwischen Tradition und Flamenco-Pop macht Las Migas so faszinierend und zu einem gern gesehenen Gast auf den renommierten Bühnen Spaniens sowie auf Festivals in ganz Europa.

Wir sind die Krümel (Migas) von dem Brot, welches Flamenco ist. Migas heißt auch ein in ganz Spanien verbreitetes Gericht, ursprünglich ein Armeleuteessen, das je nach Region ziemlich deftig ist. Ihre mediterrane Musikrezeptur macht definitiv Appetit auf mehr!

Las Migas - concierto
Las Migas - Bulerias
 

 

Tournée abgesagt

N. Rajam & family
N. Rajam (violine)
Sangeeta Shankar (violine)
Nandini Shankar (violine)
Ragini Shankar (violine)


Di, 06. Dezember 2020, 20:00
Menuhin Forum, Helvetiaplatz 6, Bern


N. Rajam, die grosse Violinistin Indiens einmal nach Bern einzuladen, ist seit 30 Jahren mein Wunsch und wäre fast zum krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres geworden. Zudem noch ein Konzert mit allen drei Generationen der bekannten Musikerinnen-Dynastie. Wir hoffen auf bessere Zeiten und dass es noch einmal eine Gelegenheit geben wird, dieses wunderbare Konzert durchzuführen.